BagScan

Röntgenscanner sind heutzutage weltweit im Einsatz um Taschen, Kleingepäck, Koffer und ganze Container für Sicherheitsinspektionen zu durchleuchten - Taschen und Kleingepäck üblicherweise bevor man einen Metalldetektor durchschreitet.

Röntgenscanner durchdringen je nach Bauart fast jedes Material und ermöglichen dem Sicherheitspersonal einen diskreten Einblick auf in verschlossenen Taschen und Gepäckstücken mitgeführte Dinge. Das vom Scanner erzeugte Bild muß jedoch zunächst interpretiert und zugeordnet werden, eine Aufgabe für die Radiologen einige Jahre zusätzlich zum Medizinstudium studieren müssen während Sicherheitspersonal in wenigen Stunden- oder Tageskursen in diese vergleichbare Tätigkeit eingearbeitet wird. 

Nicht nur das Sichheitspersonal ist mit dieser Aufgabe oft überfordert, häufig sind auch die Erwartungen an die technischen Möglichkeiten überzogen, weil wichtige Merkmale wie Kratzer oder Farben, Seriennummern oder Strichcodes nicht erkannt werden. Ausserdem sind Röntgenscanner teuer und schwer, Energieineffizient und bei falscher Handhabung auch nicht ungefährlich.

Diese Erkenntnisse und nicht Stand der Technik waren die Grundlagen bei der Entwicklung des neuen Roteck BagScan, das an Einfachheit in Funktion und Handhabung nicht zu überbieten ist und trotzdem eine schnelle, diskrete und vor allem strahlungsfreie Gepäckinspektion ermöglicht. BagScan ist je nach Ausführung nur 15-30 Kg schwer, einfach zu installieren, und eignet sich im 12 Volt Gleichstrombetrieb für alle portablen Anwendungen. Bilder müssen nicht interpretiert werden und der gesamte Ablauf ist vollautomatisch. BagScan kann über eine LAN oder WiFi Verbindung ferngesteuert werden, alle erfassten Daten und Bilder werden vollautomatisch aufgezeichnet.  

BagScan besteht im Wesentlichen aus einem automatischen Transportband, einer geschlossenen Lichtkammer und einem hochempfindlichen Metalldetektor. BagScan durchdringt nicht verschlossene Taschen oder Gegenstände wie ein Röntgenscanner, diese müssen offen auf das Band gelegt werden und werden aus unterschiedlichen Blickwinkeln und unter optimierter Beleuchtung in Echtzeit optisch gescannt. Lediglich der Metalldetektor spürt verborgenes Metall auch in verschlossenen Taschen auf. Am Tunneleingang befindet sich eine nicht erkennbare Kamera mit Mikrofon die alle Aktivitäten am Eingangsbereich aufzeichnet. Eine zusätzliche Kamera kann optional auch am Tunnelausgang montiert werden; ein Fingerabdruckleser sowie ein Ausweis (Dokument) Leser können ebenfalls in das System integriert werden.    

BagScan kann jedes optisch erkennbare Merkmal ohne die Notwendigkeit der Interpretation darstellen und automatisch aufzeichnen und arbeitet mit einen Linux integrierten Aufzeichnungssystem.

Alle Bilder können mit Drittanbieterprogrammen (z.B. Gesichtserkennung, Fingerabdruckerkennung) bearbeitet oder direkt ausgedruckt werden.

 

Zur Zeit ist BagScan in den Tunnelgrössen 30x30 und 40x40 cm erhältlich, das maximale Fördergewicht ist mit 5 Kg ausreichend für übliches Kleingepäck wie Handtaschen, Laptops, Mobiltelefone usw. BagScan ist eine Roteck Eigenentwicklung und wird in Südafrika hergestellt.

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